Anästhesie, Intensivmedizin

Patienten können sich bei uns sicher fühlen: Wir verfügen über moderne Geräte und hoch qualifizierte Mitarbeiter. Hier finden Sie Eine Auswahl unsere Leistungen: 

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    Akutdialyse
    Intensivpatienten bieten wir auch Nierenersatzverfahren.

    Patienten steht auf unserer Intensivstation eine moderne Nierenersatztherapie zur Verfügung – rund um die Uhr, an allen Tagen im Jahr. Das erspart ihnen eine Verlegung in ein Nierenzentrum und ermöglicht die Versorgung aus einer Hand. Das Dialyse-Gerät zur Blutwäsche wird von der Anästhesie selbst betrieben. Die Blutwäsche kommt einerseits Patienten zugute, die zu einem geplanten Eingriff in unser Krankenhaus kommen und schon dialysepflichtig sind. Aber sie ist auch für Patienten da, die mit anderen Grunderkrankungen bei uns behandelt werden und im Verlauf des Klinikaufenthaltes zusätzlich eine Dialyse benötigen. Dies kann der Fall sein bei einer Lebererkrankung oder einem kardiogenen Schock. Zudem kooperieren wir – wenn Patienten chronisch dialysepflichtig sind – mit dem benachbarten Dialysezentrum.

    Regionalanästhesie
    Die Regionalanästhesie ist ein besonders schonendes Verfahren

    Die Regionalanästhesie nimmt bei uns einen großen Stellenwert ein. Sie kommt vor allem bei großen endoskopischen Operationen und Eingriffen an den Extremitäten zum Einsatz. Das Anästhetikum wird über einen Schmerzkatheter gegeben. Wenn die Indikation und der Gesundheitszustand des Patienten es erlauben, favorisieren wir diese Art der Anästhesie. Sie wird auch von Patienten sehr geschätzt. Denn diese erholen sich schneller; die Risiken einer Vollnarkose entfallen. Das ist deshalb von Vorteil, weil so viele ältere Patienten behandelt werden können, bei denen eine Vollnarkose problematisch wäre. Bei uns erfolgt die Regionalanästhesie stets unter Ultraschall-Kontrolle. Das erlaubt eine höhere Trefferquote bei den anvisierten Nervenbündeln, minimiert Schäden am Gewebe und senkt den Einsatz des Narkosemittels.

    Periduralanästhesie & Lachgas
    Besonders unter der Geburt profitieren Schwangere von Periduralanästhesie und Lachgas

    Wir arbeiten eng mit der Geburtshilfe in unserem Haus zusammen und sichern die Schmerzversorgung der Schwangeren. Zu unserem Angebot gehört die so genannte Periduralanästhesie – sie ist eine Form der rückenmarksnahen Regionalanästhesie. Damit werden Nerven zeitweise gezielt ausgeschaltet, was zu Empfindungslosigkeit und Schmerzfreiheit führt. Bei uns werden sogar rund 80 Prozent der Kaiserschnitte mit verschiedenen Methoden der regionalen Anästhesie vorgenommen. Manchmal ist eine Periduralanästhesie aber aus medizinischen Gründen nicht möglich, und auch nicht jede Schwangere entscheidet sich dafür. Dann steht den Frauen alternativ Lachgas zur Verfügung. Es eignet sich besonders bei erheblichen Wehenschmerzen. Die Inhalation des Gases führt zu einer deutlichen Reduktion des Schmerzempfindens.

    Intensivstation
    Auf unserer Intensivstation betreuen wir schwer kranke Patienten

    Unsere Intensivstation verfügt über sechs Betten, die Kapazität kann kurzfristig auf acht Betten erweitert werden. Notfallpatienten und Menschen nach schweren Eingriffen werden dort optimal versorgt: rund 350 im Jahr. Zur Therapie zählt wesentlich die künstliche Beatmung. Rund 100 Patienten benötigen diese – viele davon mehr als 24 Stunden lang. Unsere Intensivmedizin ist sehr gut ausgestattet. Dazu gehören u. a. Dialyse, Ultraschalluntersuchung des Herzens über die Speiseröhre (TEE), die Kontrolle des Blutflusses und Spezialbetten zur Lagerung von Patienten mit Lungenversagen. Wir betreuen auch die Intermediate-Care-Station. Dorthin kommen Patienten, die die Intensivstation verlassen, aber noch nicht auf eine Normalstation verlegt werden können. So ist eine Versorgung aus einem Guss sichergestellt.

    So erreichen Sie uns

    Dipl.-Med. Jürgen Schlöcker
    Chefarzt Cordula Gutmann Sekretariat

    Telefon: 03623 350 101
    Fax: 03623 350 600
    E-Mail senden

    Diagnostik und Therapie

    • Tägliche Anästhesiesprechstunde
    • Individuell abgestimmte Narkoseverfahren (z. B. Vollnarkose und Regionalanästhesie)
    • Schmerztherapie 
    • Ultraschallgestützte Regionalanästhesie 
    • Rückenmarks-nahe Anästhesie (Periduralkatheter) 
    • Akut-Dialyse (Nierenersatztherapie) 
    • Monitor-gestützte Patientenüberwachung auf der Intensivstation 
    • Beatmungstherapie und Weaning (Kontrollierte Entwöhnung von der Beatmung)
    • Ultraschalluntersuchung am Bett 
    • Ultraschall des Herzens durch die Speiseröhre (TEE = Transösophageale Echokardiographie) 
    • Kontrolle des Blutflusses (erweitertes hämodynamisches Monitoring) 
    • Spiegelung der Bronchien (Bronchoskopie)