SRH erwirbt Krankenhaus Waltershausen-Friedrichroda

13.10.2014

SRH Kliniken setzen Wachstumskurs fort und übernehmen weitere Verantwortung für die Gesundheitsversorgung in Thüringen. Das Krankenhaus wird wegen kartellrechtlicher Auflagen von der Rhön-Klinikum AG veräußert.


Die SRH Kliniken GmbH baut ihre Marktstellung in Thüringen aus und erwirbt das Krankenhaus Waltershausen-Friedrichroda von der Rhön-Klinikum AG. Die Klinik verfügt über 193 Planbetten und 6 Fachabteilungen. Mit 300 Mitarbeitern werden jährlich mehr als 26.000 Patienten betreut. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundeskartellamt.

"Wir engagieren uns seit 1998 in Thüringen und können nun durch neue Synergien mit unseren anderen Häusern die Gesundheitsversorgung für die Bürger weiter verbessern", sagte der Vorstandsvorsitzende der SRH, Prof. Klaus Hekking. Die SRH betreibt bereits Kliniken in Suhl und Gera sowie mehrere Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und versorgt nun allein in Thüringen knapp 400.000 Patienten pro Jahr. Ergänzt wird das Angebot durch die SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera.

Zum Krankenhaus Waltershausen-Friedrichroda gehört ein MVZ mit 2 Standorten in Friedrichroda und Waltershausen. Die Klinik ist seit Anfang des Jahres akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg.

Die SRH Kliniken GmbH wächst mit der Übernahme auf 13 Krankenhäuser und sechs Medizinische Versorgungszentren an 30 Standorten.